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Bodenprobeentnahmegerät nach DIN 18125-2

Komplett-Set bestehend aus:

  • Grundplatte (Bodenplatte) mit Führungsrohr
  • Einschlagstück mit Schlagstange (Schlaghaube)
  • 3 x Entnahmezylinder, Ø 100 mm x 120 mm hoch, mit Schneide und je zwei Kunststoffkappen

Bodenprobeentnahmegerät zur Dichtebestimmung nach DIN 18125 im Set mit Ausstechzylindern, Kappen, Schlaghaube und Bodenplatte mit Führungsrohr

Zubehör, Ersatz- und Einzelteile auch für alternative Prüfverfahren:

  • Ausstechzylinder

Ø 100 mm x Höhe 120 mm

Ø 100 mm x Höhe 60 mm

Ø 100 mm x Höhe 40 mm

Ø 84 mm x Höhe 50 mm

Ø 60 mm x Höhe 40,5 mm

Ø 50 mm x Höhe 100 mm

Ø 38 mm x Höhe 80 mm

Ausstechzylinder/ Entnahmezylinder nach ISO 22475-1 - DIN 18125-2 (Ø 100 mm x 120 mm Höhe und andere Größen aus nahtlosem Präzisionsstahlrohr mit einseitiger Schneide) und dazugehörigen Kappen/ Deckeln
  • Einschlagstück mit Schlagstange

für Ausstechzylinder Ø 100 mm

für Ausstechzylinder Ø 84 mm

für Ausstechzylinder Ø 60 mm

Schlaghaube in verschiedenen Größen zur Dichtebestimmung für nichtbindige Böden. Das Bodenprobeentnahmegerät auch als Komplett-Set erhältlich!
  • Grundpallte mit Führungsrohr

für Ausstechzylinder Ø 100 mm

Bodenplatte mit Führungsrohr, Bestandteil des Bodenprobeentnahmegerätes zur Dichtebestimmung nach DIN 18125 in verschiedenen Größen bestellbar!
  • Simplex-Schonhammer

2,6 kg, 360 mm lang, rückprallfrei 

4 kg, 800 mm lang, rückprallfrei

6 kg, 1000 mm lang, rückprallfrei

Simplex-Schonhammer in verschiedenen Größen! Die Schlaghaube treib mittels des Schonhammers den Ausstechzylinder in den Boden. Prüfmethode zur Dichtebestimmung des Bodens.
  • Einschlagvorrichtung

für ein leichteres Eintreiben des Entnahmezylinders in den Boden

  • Einschlagstück mit Fürhungsring

für unzugängliche Probenorte

Fragen zu Produkten und Preisen beantworten wir Ihnen gerne sofort persönlich.

Sie erreichen unsere Expertin Frau Christine Hennings unter 0391 2514666 oder nutzen Sie einfach unser Kontaktformular und wir rufen Sie zurück.

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 DIN 18125-2

Die DIN 18125-2 gilt für Feldversuche zur Bestimmung der Dichte des Bodens, die auf der Entnahme von Bodenproben und der Bestimmung von Masse und Volumen beruhen. Sie sind in allen Bodenarten anwendbar, in der sich standfeste Prüfgruben herstellen lassen. Die Masse wird durch Abwiegen der Bodenprobe ermittelt. Das Volumen wird entweder direkt an der Bodenprobe oder durch das Messen des Hohlraumes, der bei der Probenentnahme entstanden ist, berechnet.

Ein Boden wird nach unterschiedlichen Eigenschaften klassifiziert:
Korngrößenzusammensetzung, Verdichtungsgrad, Porenvolumen, Wasserdurchlässigkeit, Quell- und Fließverhalten, Scherwiderstand, chemische und mineralogische Zusammensetzung, etc.

Es gibt verschiedene Entnahmeverfahren für den jeweiligen Bodentyp. Das Ausstechzylinder-Verfahren eignet sich für nicht bindige Böden aus Fein- bis Mittelsand oder für bindige Böden ohne Grobkorn. Mit diesem Entnahmeverfahren wird die zuletzt verdichtete Bodenschicht geprüft, indem eine Probe aus der Oberfläche entnommen wird.

Ausstechzylinder-Verfahren:

Nachdem der verdichtete Boden z.B. durch ein Stahllineal geebnet wurde, wird die ringförmige Grundplatte mit integriertem Führungsrohr am Boden mit Spezialnägeln fixiert. Der Ausstechzylinder, ein nahtloses Präzisionsstahlrohr mit einer innenliegenden Schnittkante, wird in das Führungsrohr geschoben. Mittels einer Schlaghaube wird der Ausstechzylinder senkrecht in den Boden gedrückt oder mittels eines Hammes in den Boden getrieben.  Anschließend wird der Zylinder vorsichtig ausgegraben und beide Seitenöffnungen luftdicht mit einem Deckel verschlossen. Das Volumen der so gewonnen Bodenprobe ergibt sich aus dem Innendurchmesser und der Höhe des Ausstechzylinders.

Die Bodenprobe wird später im Labor in feuchtem Zustand sowie nach Ofentrocknung bei 105°C gewogen, so dass dann der Wassergehalt (in%) und die Trockendichte (Dd) der geprüften Lage in situ bekannt sind. Die Trockendichte kann nun auf den Laborwert der Proctordichte (DPr) für den gleichen Boden bezogen werden, so dass man den Verdichtungsgrad D erhält. Der direkte Nachweis des Verdichtungsgrades erfordert also einerseits die Ermittlung der Dichte im Feld, andererseits auch die Ermittlung der Proctordichte als Bezugswert im Labor.

Alternative Ersatzverfahren: Ballon-Verfahren, Sandersatz-Verfahren, Flüssigkeitsersatz- Verfahren, Gipsersatz-Verfahren, Schürfgruben-Verfahren

Normen und Methoden zur Bodenklassifizierung (Bestimmung der Dichte):  

  • DIN 18125-1: Dichtebestimmung des Bodens im Labor
  • DIN 18125-2: Dichtebestimmung des Bodens im Gelände ( z.B. Bodendensitometer nach Haas )
  • ASTM D2167; AASHTO T205; CNR no 22: Dichtebestimmung im Gelände mit Ballongerät
  • DIN 18125-2; ASTM D1556; AASHTO T191; BS 1377-9, 1924-2; UNE 7371, 83109; NF P94-061-3: Dichtebestimmung von nicht bindigen Böden im Labor durch Sandersatzverfahren
  • DIN 18124; DIN 12039; DIN ISO 11508; DIN ISO 17892-3; EN 1097-6; BS 812; ASTM C127, C128: Korndichte und Porenvolumen mit Pyknometermethode
  • ASTM D854; AASHTO T100; BS 1377-2; NF P18 054: Spezifische Dichte nach der Gay Lussac Methode
  • DIN 18126; EN 13286-5; ASTM D4253, 4254: Lockerste und dichteste Lagerung

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